Gestern hatte es in München auf der Wies´n wie eigentlich jedes Jahr eine Panne gegeben. Diesmal war eine Gondel der Achterbahn in mehr als 30 Metern Höhe stehengeblieben. Sechs Fahrgäste konnten sich über eine Nottreppe des “Olympia Loopings” in Sicherheit bringen. Vier Jugendliche mussten nach Angaben der Münchner Polizei mit einer speziellen Hubrettungsbühne befreit werden. Verletzt wurde niemand.
Und in der gestrigen Folge (der achten) von ´Vermisst auf dem Oktoberfest´haben Mutter Hanna (39) und Tochter Laura (18) während des Oktoberfest-Feuerwerks an der Bavaria ihren vermissten Rucksack bei einem Betrunkenen entdeckt. Weil der Mann so hackedicht war, dass er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte, hatte sie leichtes Spiel ihm den Rucksack abzunehmen. Aber dann die Enttäuschung: Es war gar nicht ihr Rucksack. Vielmehr waren darin (offenbar geklaute) Maßkrüge. Als sie dem Mann den Rucksack zurückbringen wollten, war dieser auf und davon. Und dann wollte noch ein Bazi Laura das Bärli abjagen, das sie von Franko geschenkt bekommen hat.
In der heutigen Folge treibt es die beiden nochmal zurück zu dem Ort, wo ihr ganzer Schlamassel anfing (sprich: der Rucksack nicht mehr da war), in das Bierzelt ´Himmel der Bayern´. Werden sie ihren Rucksack vielleicht doch noch finden?
Für diejenigen, die die vorangegangenen Folgen (noch) nicht gesehen haben:
Vater Gerd Göbel (44) konnte nicht mit zum Oktoberfest fahren, weil er die Steuer machten mußte. So sind Frau Hanna (39) und Tochter Laura (18) alleine losgefahren. Sie hatten den Camcorder des Vaters mit. Gerd Göbel hätte gerne ein paar Aufnahmen von der Bavaria mitgebracht bekommen (der Statue auf der Theresienwiese, wo das Oktoberfest stattfindet). Bei der Losfahrt bohrt Mutter Göbel, warum Florian, der Freund von Laura, sie nicht zum Zug gebracht hätte. Laura entgegnet, es wäre nichts.
Nach der Ankunft in München bringen Mutter und Tochter ihr Gepäck in ein Schließfach. Zuhause bei Vater Göbel meldet sich nur der Anrufbeantworter. In der Innenstadt bestaunen sie das Glockenspiel auf dem Marienplatz. In einem Kaufhaus probiert Hanna Göbel ein Dirndlkleid an, das ihr jedoch zu teuer ist.
Auf der Wies´n lernt Laura beim Auto-Scooter-Fahren einen jungen Mann namens Franko kennen. Er kennt Friedberg, weil Elvis Presley dort bei der Army war. Gemeinsam gehen die drei in ein Glas-Scheiben-Labyrinth, wo sie bald die Orientiertung verlieren.
Beim anschließenden Gang über die Wies´n kauft Mutter Hanna Lebkuchenherzen für Franko und ihre Tochter und gewinnt an einer Bude ein blauweiß kariertes Badetuch mit der Aufschrift ´Freistaat Bayern´. Franko gewinnt an einer Wurfbude ein übergoßes ´Bärli´, das er Laura schenkt und wofür sie ´danke´ sagt. Anschließend traut er sich auf die Teufelsscheibe für einen Boxkampf, an dessen Ende eine Schiedsrichterin im Dirndl zur Siegerin gekürt wird.
Im Bierzelt ´Himmel der Bayern´ gesellt sich ein ´krachlederner Georg´ zu den dreien. Es dauert nicht lange, bis Brüderschaft getrunken wird und Georg bei Mutter Hanna auf Tuchfühlung geht. Und nachdem ausreichend die Hemmungen weggetrunken wurden, verschwinden Mutter Hanna und besagter Georg doch tatsächlich mal eben zusammen ´raus ins Freie´.
Und weil die beiden nicht wieder zurückgekehrt sind, hatte Laura sich losgemacht, ihre Mutter zu suchen. Und hat sie nach langem Herumirren dann auch gefunden; und zwar knutschend in den Armen des krachledernen Georg.
In der gestrigen (der sechsten) Folge war Tochter Laura (18) suchend durch das Bierzelt ´Himmel der Bayern´ geirrt und hat schließlich ihre Mutter Hanna (39) knutschend in den Armen des krachledernen Georg gefunden.
Laura fand das Treiben ihrer Mutter das ´allerletzte´, bis die rausgelassen hat, daß sie auch mal ein bißchen Spaß haben will angesichts dessen, daß ´der Papa´ (Gerd Göbel, 44) schon eine ganze Zeitlang eine Affäre mit seiner Sekretärin Brigitte habe und letztendlich aus diesem Grund auch nicht mit zum Oktoberfest gefahren sei.
Dann Funkstille und bedrübbelt zurück zu den Plätzen und dort dann der Hammer: Rucksack weg. Und damit so ziemlich alles, was man unterwegs braucht: Papiere, Geld, Handy. Deshalb Nerven blank und Rumgekreische (´warum du nicht aufgepasst´; ´warum du mit dem Typ rumgemacht´), was aber auch nicht viel helfen wollte.
Auf dem Fundbüro der Wies´n zwar jede Menge gefundene Rucksäcke, aber nicht der von Hanna und Laura. Und dann erste Trouble.
Im Hotel läßt man sie nicht einchecken, weil sie keine Persos vorlegen können. Franko macht sich dann auch los, weil seine Freudin hackezu vor der Bavaria hockt mit einem Lebkuchenherz um den Hals mit der Aufschrift ´Ich hasse dich´.
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